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Die allerbesten Müllvermeider der Stadt #Plastikfasten

An die allerbesten Müllvermeider der Stadt! Schon sind weitere sieben Tage #Plastikfasten vorbei und wir blicken mit euch zurück auf eine Woche in der Selbstmach- und Ideen-Werkstatt von gramm.genau. Alle Tipps gibt es wie immer auch auf Instagram.

 

1. Waschmittel selber machen

Es ist kaum zu glauben, wie günstig man Drogerieprodukte aus wenigen Hausmitteln selbst herstellen kann. Wir haben am Montag aus Kernseife, Waschsoda, Wasser und etwas Lavendelöl unser eigenes Bio-Flüssigwaschmittel zusammengemischt. Die Zutaten dafür könnt ihr übrigens alle im Laden auf der Berger Straße grammgenau und verpackungsfrei abfüllen. Bitte vorsichtig zu Hause ausprobieren, zum Beispiel mit diesem Rezept.

2. Rasierhobel aus der Schublade holen

Wann wurde eigentlich der Rasierhobel durch Einweg- oder Mehrwegrasierer aus Plastik ersetzt? Wir waren im Fachgeschäft „Bürstenhaus“ in der Frankfurter Innenstadt unterwegs und haben uns die verschiedenen Modelle des traditionellen Rasierers zeigen lassen. Bei allen werden wiederverwendbare Rasierklingen in den Hobel gespannt. Die Klingen sind schärfer, halten länger und Nachfüllpacks gibt es in Papierverpackungen.

3. Teesieb aktivieren

Ob Omas altes Tee-Ei, das schicke Tee-Set mit Edelstahlsieb oder einfach die Ikea-Kanne mit Einsatz: Teebeutel vermeiden spart gleich drei Mal Verpackungen: Die Box (nicht selten mit Plastikfolie), die einzelnen Teebeutel, den Bindfaden und die (teils beschichteten) Papierschildchen. Wem doch Mal ein Teebeutel ins Haus kommt: Die kleine Metallklammer kommt in den Restmüll, Schildchen zum Altpapier und der Beutel selbst eignet sich als Biodünger im Blumentopf.

4. Da haben wir den Salat! – vom Markt holen

Der Tipp ist nicht neu, das Rezept aber schon: Vom Markt haben wir Chicorée, Kopfsalat, Radieschen, Gurke, Tomaten, Möhren und Feta (in die eigene Dose gefüllt, z.B. am Wochenmarkt an der Konstablerwache) geholt. Alles klein schneiden, Salat mit Öl und Essig anmachen. Feta vierteln und in einer Panade aus Ei, Milch, Mehl, Paniermehl und Sesam (gibt es jetzt auch grammgenau zum Abfüllen) wenden. 4-5 Minuten mit etwas Öl anbraten und Fetastücke auf dem Salat anrichten. Guten Appetit!

5. Getränke in Mehrwegflaschen kaufen

Das deutsche Pfandsystem ist für Umweltschützer aus anderen Ländern ein Traum. Hersteller verwenden gemeinsame Standard-Flaschen, wie z.B. die VdF für Fruchtsäfte. Die Flaschen werden bis zu 40 Mal wiederverwendet und dann an die Hersteller zurückgeschickt. Wer nicht tragen möchte, kann Flaschen auch liefern lassen – zum Beispiel von gramm.genau / MainGemüse per Lastenrad.

6. Spaghettidose selbst machen

Ihr habt uns schon einige kreative Transportmöglichkeiten für Spaghetti gezeigt. Diese Woche stellen wir unseren Favouriten vor: Die leere Stapelchips-Dose im eigenen Design. Einfach eine leere Chipsdose nach Gusto verzieren, bemalen, bekleben, lieb gewinnen und immer wieder zum losen Spaghetti-Kauf benutzen.

7. Plastikfreies Bad einrichten

Uns gefällt am Besten am #Plastikfasten, dass es viele Orte aufgeräumter und schöner aussehen lässt. So zum Beispiel das Bad. Formschöne Seifen statt verbeulte Duschgels mit Werbesprech. Eleganter Rasierhobel statt grelle Plastikrasierer-Packung. Kleines Beutelchen für Menstruationstasse statt Tamponberg. Nur eine Müll-Hürde haben wir noch nicht nehmen können, die guckt ihr euch am besten selbst unter diesem Link an.

 

Wir hoffen, ihr habt mittlerweile genauso viel Spaß am #Plastikfasten wie wir und starten mit euch in die sechste Woche. Au revoir!

Franzi, Christine, Tamás und Jenny

 

 

Gute Neuigkeiten und noch mehr #Plastikfasten-Tipps

Liebe Fasten-Freunde,

bei gramm.genau gibt es tolle Neuigkeiten und wir sind überglücklich! Wir, also Christine, Franzi, Tamás und Jenny, sind als „AndersGründer“-Stipendiaten in das Social Impact Lab in Frankfurt aufgenommen worden. Das Social Impact Lab ist eine Art Brutkasten für Sozialunternehmer. Wir können deren Büro ab sofort als Arbeitsplatz nutzen und uns dort von Marketing-Experten, Juristen und anderen Menschen mit viel Erfahrung beraten lassen.

Warum wir das brauchen? Ja, der Laden auf der Berger Straße läuft sehr gut (und daran habt ihr den größten Anteil!!). Noch schöner fänden wir es aber, wenn FrankfurterInnen auch in anderen Stadtvierteln müllfrei einkaufen könnten. Deswegen tüfteln wir gerade an einem neuen Geschäftsmodell. Kleiner Tipp: Es kommen neue Kooperationsläden darin vor. An dieser Stelle berichten wir bald mehr dazu!

Doch jetzt ist uns erstmal daran gelegen, mit euch heil und frohen Mutes durch die Fastenzeit zu kommen. Die Tipps der Woche findet ihr hier zusammengefasst und wie immer auf Instagram.

 


Menstruationstasse CC BY 3.0 Frank Krüger

 

1. Briefkasten schützen

Wer kennt sie nicht, die Broschüren vom Möbelhaus oder die in Plastik eingeschweißten Wochenblätter mit Werbebeilage, die ungefragt im Briefkasten landen. Und von denen man höchstens eine im Jahr liest und den Rest direkt in die Mülltonne befördert. Wir helfen uns mit einem Sticker am Briefkasten. Ab sofort heißt es: „Werbung nein danke!“

2. Deckel für den Topf finden

Wer sagt eigentlich, dass Rest im Kühlschrank immer mit Plastikfolie abgedeckt werden müssen? Ok, das macht ihr wahrscheinlich sowieso schon lange nicht mehr. Wir probieren immer mal wieder etwas Neues auf unseren Töpfen und Schüsseln, zum Beispiel Teller und Geschirrtücher, die passen auf jedes Gefäß.

3. Untenrum müllfrei bleiben

Das geht an alle, die einmal im Monat ihre Tage haben. Eine durchschnittliche Frau verbraucht in ihren Leben ca. 16.800 Tampons. Eine echte müllfreie Alternativedazu und bei Sportlerinnen bereits beliebt ist die Menstruationstasse: eine Art Gummikelch, der die Flüssigkeit sammelt. Es gibt die Menstruationstassen in vielen Farben (u.A. von Lunette, siehe Bild CC BY 3.0 Frank Krüger), sie sind einfach anzuwenden und bequem. Probiert es mal aus!

4. Shampoo austauschen

Wenn das alte Shampoo aufgebraucht ist, kann eine neue, müllfreie Alternative her: Ein ShampooBit® ist ein festes Stück (sieht aus wie eine Seife, ist aber extra für Haare angefertigt) zum Haare waschen. Diese gibt es, wie Shampoo aus der Flasche, in vielen verschiedenen Gerüchen und für verschiedene Haartypen. Bei uns findet ihr momentan drei verschiedene Haarseifen von Rosenrot. Am besten nicht direkt in der Dusche aufbewahren, sondern auf einer Luftdurchlässigen Unterlage (wie eine Luffa-Scheibe oder einfache Seifenablage).

5. Alles fresh? Flasche dabei haben

Frisch gezapft schmeckt es doch am besten: Leitungswasser in Deutschland hat in den allermeisten Fällen sehr gut Qualität und lässt sich unterwegs fast überall beziehen. Ein Mehrwegflasche für Wasser ist für uns daher ein Muss für die Handtasche/Rucksack.

6. Produkte weiterverarbeiten

Klar, die Verpackung von Mehl ist meistens aus Papier, trotzdem wird sie nach Gebrauch weggeworfen. Mit der alten Verpackung in der einen und den Körnern eurer Wahl in der anderen Hand könnt ihr euer eigenes Mehl herstellen. Im Main Gemüse haben wir eine Mühle dafür aber auch Alnatura und Basic bieten eine zur Nutzung an.

7. Machs dir selbst! Brot backen

Nachdem wir eigenes Mehl hergestellt haben, möchten wir daraus natürlich auch etwas machen: Ein leckeres Brot (hier mit Dinkel). Folgendes Rezept haben wir verwendet: 500g Mehl, 1 Päkchen Hefe (oder alternativ Natron), 2TL Salz ,1/2 Liter Wasser, Optional: Vers. Körner. Alles vermischen, in eine vorgefettete Form geben und bei 200 Grad ca. 80 Minuten backen.

 

Wir freuen uns auf die nächste Woche mit euch und sind voller Motivation,

euer gramm.genau-Team

Christine, Franzi, Jenny und Tamas

 

 

#Plastikfasten-Halbzeit

Liebe #Plastikfasten-Freunde,

die Hälfte der Zeit bis Ostern ist fast um! Nach drei Wochen #Plastikfasten zeigen sich die ersten Ergebnisse in der Speisekammer: Reis, Linsen und Nudeln aus dem verpackten Supermarkt sind aufgebraucht. Von Tag zu Tag stehen immer mehr Dosen und Gläser mit unverpackt gekauften Waren im Vorratsregal.

Was wir diese Woche noch so ausprobiert haben, findet ihr hier zusammengefasst und auf unserem Instagram-Profil.

Eigene Dose über die Theke geben

Zugegeben, das funktioniert nicht überall. Bei uns hat es auf dem Käsestand am Markt geklappt. Bei allen Bäckereien war es bisher kein Problem. Insgesamt haben wir von den Verkäufern und Verkäuferinnen viel Lob dafür bekommen. Weil verpackungsfreies Einkaufen umweltschonender ist und weil Läden das Geld für die Einwegverpackungen sparen.

Zähneputzen mit Denttabs und Bambuszahnbürsten

Denttabs sind kleine Zahnputztabletten, die ohne Verpackung verkauft werden. Pro Zähneputzen nimmt man eine Tablette in den Mund und zerkaut sie, damit alle Wirkstoffe freigesetzt werden. Mit der zerkauten Mischung kann man ganz normal Zähneputzen. Wer auch bei der Zahnbürste Plastik vermeiden will, benutzt am besten Bambuszahnbürsten (gibt’s auch bei gramm.genau).

Süßes selbst abfüllen

Schokolade und Süßigkeiten bekommt man gar nicht so selten lose zu kaufen – z.B. in Konditoreien oder Süßwarenfachgeschäften. Oder eben bei gramm.genau. Wir haben unsere Snackbar in dieser Woche erweitert: drei Sorten Schokolade, Datteln, Walnusskerne, Mandeln und Müsli könnt ihr im Laden auf der Berger Straße abfüllen.

Blumentopf verschenken

Zum Sonntagsbesuch bei Freunden und Familie gehört bei vielen ein Blumenstrauß dazu. Im Winter ist Selbstpflücken nicht so leicht, daher bleibt nur der Griff zum in Folie gewickelten Strauß. Eine schöne, nachhaltige Alternative ist da der Blumentopf. Der blüht auch länger!

Balkon oder Garten vorbereiten

Wer in diesem Jahr selbst Gemüse anbauen möchte, sollte jetzt anfangen. Es ist Keimzeit! Wir haben Gurken- und Tomatensamen auf dem Fensterbrett in kleine Gläschen mit Wasser gestellt und zwei Tage keimen lassen. So wachsen die Pflanzen später besser.

Stoffsäckchen befüllen

Für viele von euch ist das nichts Neues, doch anlässlich des Internationalen Tags des Waldes (21. März) haben wir erneut darauf aufmerksam gemacht: Papiertüten sparen mit Stoffsäckchen. Die sind praktisch zum Abfüllen trockener Produkte wie z.B. Bohnen, Reis oder Tee. In unserem Laden auf der Berger Straße bieten wir die „Naturtaschen“ zum Kauf an.

Virtuelles Wasser sparen

Heute ist Weltwassertag, deswegen möchten wir euch auf den Wasserverbrauch aufmerksam machen, der bei der Herstellung von Produkten entlang der Lieferketten anfällt. Diesen nennt man „virtuelles Wasser“, da wir die verbrauchte Menge vor Ort nicht mehr sehen können. Mit Hilfe des virtuellen Wassers können wir die ökologische Bilanz der Produktion bewerten. Wer Plastik beim Einkauf vermeidet, hat in den meisten Fällen eine bessere Bilanz. Mehr über virtuelles Wasser erfahrt ihr auf der Seite virtuelles-wasser.de.

 

Wir wünschen euch einen schönen, plastikfreien Start in den Frühling!

Bis zur nächsten Woche,

euer gramm.genau-Team

Plastikfasten: Woche zwei vorbei!

Liebe Leute,

Woche zwei des #Plastikfasten-Experiments ist um und mittlerweile war jeder von uns schon an dem Punkt, an dem es nicht mehr ging: Strohhalm im Drink, Frischkäse im Plastikbecher oder die Plastiktüte auf dem Markt ließen sich nicht vermeiden? Tatsächlich ist komplett ohne Kunststoff leben in einem durchschnittlichen Alltag nicht möglich. Aber jedesmal, wenn wir ein Stück Einwegplastik weglassen, setzten wir ein für alle um uns herum sichtbares Zeichen für eine Zukunft ohne Müll.

Die gramm.genau #Plastikfasten-Tipps der Woche zusammengefasst:

1. Entspannt bleiben

Konsum ohne Müll soll vor allem eins: Uns das Leben leichter machen. Vom Lieblingsmenschen eine Schachtel Pralinen geschenkt bekommen? Take it easy. Auch diese Verpackung kann man weiterverwenden oder recyceln.

2. Gesicht mit Kokosöl und Baumwoll-Pads reinigen

Wattepads gibt’s jetzt auch in wiederverwendbar – aus Baumwolle und maschinenwaschbar. Zum Abschminken funktionert Kokosöl gut dazu, das reinigt die Haut.

3. Frische Aufstriche abfüllen lassen

Besonders Aufstriche und Dips sind schwer ohne Plastikverpackung zu bekommen. Wir haben es mit eigenen Dosen auf dem Markt probiert. Die konnten wir am Feinkost-Stand direkt befüllen lassen. Hier muss man allerdings schon die Preise vergleichen, da hausgemachte Aufstriche ab und zu nicht ganz günstig sind. Alternativ mit frischen Kräutern, weicher Butter und etwas Salz in ein paar Minuten eine leckere Kräuterbutter selbst machen – probiert’s aus.

4. Drinks ohne Plastik bestellen

Das ist schon eher ein Tipp für Fortgeschrittene. Aber mit ein bisschen Übung klappt auch zu später Stunde die Bestellung „ohne Strohhalm“ an der Bar. Für Cocktails mit viel Eis sind Glasstrohhalme eine Alternative, die getestet werden muss!

5. Vor Ort essen

Sonntagabend und der Kühlschrank ist leer? Pizza bestellen und dann – statt liefern lassen – selbst abholen und vor Ort essen. Das spart Müll und frisch aus dem Steinofen schmeckt die Pizza sowieso besser.

6. Besteck To Go dabeihaben

Wenn ihr auch zu den Unglücklichen gehört, denen beim Essen mit Plastikbesteck immer der Löffel abbricht: Packt euch ein Besteck-To-Go ein. Dazu Messer, Gabel und Löffel in ein Geschirrtuch einschlagen und für die nächste spontane Mittagspause im Rucksack oder in der Handtasche parat haben.

7. Süßes unverpackt vom Bäcker holen

Der Nachmittag ist sicher die Tageszeit, zu der die meisten Süßigkeiten gegessen werden. Wir probieren jetzt, im Nachmittagstief nicht zum eingeschweißten Schokoriegel zu greifen, sondern süße Teilchen direkt auf die Hand (oder in die Dose) vom Bäcker zu holen. Und empfehlen, vorsorglich unverpackte Schokolade bei gramm.genau abzufüllen ;).

 

Die gesammelten #Plastikfasten-Tipps findet ihr auf Instagram: https://www.instagram.com/gramm.genau/ Wir machen weiter und wünschen euch einen guten Start in Woche Nummer drei!

Euer gramm.genau-Team

 

 

Résumé #Plastikfasten die Erste

Bis Ostern ohne Plastik – ihr habt mit uns diese Challenge angetreten und die erste Woche schon geschafft. Bevor wir uns steigern, fassen wir hier unsere Tipps zum #Plastikfasten auf Instagram zusammen.

 

1. Vorbereitung ist alles 2. Mehrweg statt Einweg 3. Brauche ich das wirklich

1.Drei Grundprinzipien beachten

Alle Tipps und Erfahrungswerte, die wir zum #Plastikfasten geben, lassen sich auf drei simple Grundsätze zurückführen: Vorbereitung ist alles, Mehrweg statt Einweg und die Frage „Brauche ich das wirklich?“ (siehe vorheriger Blogeintrag).

2.Eigenes Einkaufsset zusammenstellen

Wir haben geguckt, was die Küche so hergibt und haben gefunden: leere Marmeladengläser, Blechdosen vom letzten Asienurlaub, leere Smothiebehälter und Kompottgläser. Außerdem eine große Kunststoffdose mit Dichtung. Die ist zwar aus Plastik aber sehr stabil und hat schon jede Menge Müll vermieden.

3.Einkauf planen:

Bevor ihr lose bei uns einkauft, guckt unter  www.grammgenau.de/Produkte, was gerade im Laden auf der Berger Straße vorrätig ist.

4.Plastikfrei kochen

Für unser Rezept für Linsensuppe gibt es alle Zutaten ohne Plastikverpackungen auf dem Markt, im Bioladen oder bei gramm.genau zu kaufen. Frühlingszwiebeln und rote Linsen in Öl andünsten, mit Passata und etwas Gemüsebrühe löschen und köcheln lassen, dann Salz, Pfeffer, Koriander und Petersilie dazugeben. Wer möchte, schmeckt mit Chili und orientalischen Gewürzen ab. Guten Appetit!

5.Einkauf planen Teil 2
In der App Saisonkalender kann man sehen, welche Obst- und Gemüsesorten gerade Saison haben. Betätigt man den blauen Schalter, werden nur regionale Sorten angezeigt. Die gibt es bei lokalen Händlern eigentlich immer unverpackt.

6. Mehrwegbecher für Coffee to Go

Mit dem eigenen Mehrwegbecher unterwegs spart man nicht nur Müll sondern auch Geld. Und mal ehrlich: Schmeckt ein Kaffee aus einem Pappbecher mit Plastikaufsatz denn überhaupt?

7. Obst und Gemüse lose kaufen

Dieser Tipp klingt vielleicht banal, aber ist tatsächlich sehr wichtig. Denn eine Menge Verpackungsmüll entsteht durch eingepacktes Obst und Gemüse. Deswegen lohnt der Gang zum Markt, in den Gemüseladen oder in die Kleinmarkthalle. Damit spart ihr nicht nur Plastik, sondern starte eine Bewegung: Wenn es keine Nachfrage mehr nach der in Kunststoff eingeschweißten Bio-Gurke gibt, wird sie irgendwann nicht mehr so verkauft werden.

Wir danken für eure Unterstützung und sind gespannt, was euch als nächstes einfällt. Die nächsten Tipps zum Plastikfasten findet ihr diese Woche wieder täglich auf Instagram oder am Mittwoch in der Zusammenfassung auf diesem Blog.

Sportliche Grüße,
euer gramm.genau-Team

Es ist Fastenzeit – für unsere Mülltonne!

#Plastikfasten #grammgenau #zerowaste

Heute beginnt für viele Menschen in Deutschland die Fastenzeit. Wir nehmen das zum Anlass, um mit euch ein Experiment zu wagen: Schafft ihr es, für sechs Wochen weitgehend auf Plastik und Einwegverpackungen zu verzichten?

Unter dem Hashtag #Plastikfasten geben wir euch jeden Tag auf Instagram einen Tipp für das Leben mit weniger Müll. Hier auf dem Blog bekommt ihr alle Tipps immer Mittwochs als Wochenzusammenfassung. Und ja, wir fangen wirklich ganz von vorne an, sodass jede/r einsteigen kann! Worauf wartet ihr noch? Legt heute los und lasst eure Mülltonne hungern!

Als Orientierung geben wir euch vorab die drei Grundsätze des Plastikfastens mit auf den Weg:

1. Vorbereitung ist alles 2. Mehrweg statt Einweg 3. Brauche ich das wirklich

1. Vorbereitung ist alles

Ob zum Einkauf oder unterwegs: Wer vorbereitet ist, spart Müll. Deswegen haben wir immer etwas zum Einpacken, Eintüten oder Abfüllen dabei.

2. Mehrweg statt Einweg

Für (fast) jeden Gegenstand gibt es eine müllfreie, wiederverwendbare Alternative. Aufbrauchen ist natürlich erlaubt. Und wenn Plastik im Haushalt doch einmal unumgänglich ist, kaufen wir Utensilien gebraucht.

3. Brauche ich das wirklich?

Wir fragen uns immer häufiger: Brauche ich das wirklich? Und haben gelernt: Weniger ist mehr.

 

Wem das zu abstrakt ist, der bekommt morgen schon das erste, konkrete Beispiel zum Selbsttesten auf Instagram. Macht mit beim #Plastikfasten! Je mehr wir sind, desto größer die Wirkung (auf die Umwelt und als Vorbild für andere).

Wir freuen uns auf eure Tipps und Erfahrungsberichte,

Christine, Franzi, Tamás und Jenny

 

 

Workshopreihe „Wie stelle ich Drogerieartikel selber her?“

—- Abstimmung abgeschlossen, weiter Informationen folgen—-

Wer Produkte selber herstellt (z.B. aus Natron oder Zitronensäure), der spart  einiges an Müll und auch Geld. Deshalb (und wie in vorangehenden Umfragen und Blogartikeln angekündigt) möchten wir euch in Zukunft auch gerne DIY- Workshops zu verschiedenen Themen anbieten.

Der erste Workshop zum Thema „Drogerieartikel selber herstellen“ steht nun vor der Tür und wir möchten weiterhin eure Meinungen mit in unsere Planungen integrieren. Daher: Füllt bitte diese Umfrage aus und lasst uns wissen, was ihr gerne selber herstellen würdet (z.B. Waschmittel, Deo, Autoreiniger, …).

https://goo.gl/forms/Mb9oWORrwc3buKhp2

 

Gerne könnt ihr da auch eure E-Mail-Adresse hinterlassen und wir sagen euch dann Bescheid, wann genau der Workshop stattfindet und wie ihr euch anmelden könnt.

 

Vielen Dank fürs Mitmachen,

euer gramm.genau Team

Christine, Franzi, Jenny und Tamas

Ran an die Behälter! Yes, we’re OPEN

Seit Samstag ist es offiziell: Yes, we’re OPEN. Zu unserer Eröffnungssause am 28. Janaur kamen sage und schreibe rund 300 Kundinnen und Kunden. Danke an euch, die ihr so zahlreich erschienen seid! Wir sind hochmotiviert, weil ihr uns gezeigt habt, dass euch müllfreies Einkaufen in Frankfurt wichtig ist.

Was war denn da los?

Wir haben mit euch geschätzt, gerätselt und natürlich verkostet: Die leckeren Green Smoothies von Julia und Inge, die Quiche vom Suppengrün und jede Menge Sekt. Und ihr habt fleißig eure Behälter gefüllt. Aber seht selbst:

Was ist neu?

Produktliste: Wir haben pünktlich zur Eröffnung die restlichen Behälter für euch befüllt. Welche Produkte ihr euch grammgenau abfüllen könnt, erfahrt ihr hier: http://grammgenau.de/produkte/

Website: Mit den fabelhaften Fotos von Kathi Krechting konnten wir endlich unsere Website fertigstellen – für alle Blog-Abonnementen hier der Link: http://grammgenau.de/

Wie geht’s weiter?

Nach der Eröffnung ist vor der Eröffnung – wir nehmen euer Feedback an, wann immer ihr ins MainGemüse kommt und arbeiten mit Hochdruck daran,  mehr loses Einkaufen in Frankfurt möglich zu machen. Ihr habt uns einige Produkte genannt, die ihr euch wünschen würdet- vielen Dank! Wir sind dabei die (lange) Liste durch zu gehen und 1-2 Produkte auszuwählen.

Wir suchen weiterhin Läden oder Cafés, die sich eine Kooperation unter einem Dach vorstellen könnten.

Frohes loses Einkaufen wünschen

Christine, Franzi, Tamas und Jenny

 

Ach ja, und das Main Gemüse zusammen mit gramm.genau sind jetzt auch Teil der Rabattkarte der Bürger AG. Mehr Infos gibt es hier.

Eröffnung am 28.1.2017

Liebe Freunde,

am 28.01.2017 ist es soweit: Wir öffnen offiziell die sprichwörtlichen Türen für gramm.genau im Main Gemüse/Suppengrün!

Nach dem Umbau zwischen den Jahren (das Main Gemüse ist jetzt im Suppengrün und das Suppengrün im Main Gemüse) gibt es jetzt auch eine kleine Ecke, in der man neben wie gewohnt Obst und Gemüse auch Pasta, Reis, Tees, Gewürze und noch viel mehr verpackungsfrei einkaufen kann!

Gemeinsam mit euch möchten wir unsere dann mittlerweile drei Wochen alte Kooperation im Gemüseladen feiern -mit tollen Aktionen, der Möglichkeit, mit uns ins Gespräch zu kommen und natürlich auch, um einzukaufen.

Das Main Gemüse öffnet wie immer Samstags um 9 Uhr, um 13 Uhr möchten wir euch offiziell begrüßen (und so) und dann darf gefeiert werden!

Wir freuen uns auf euch und einen tollen Tag-

auf die Behälter fertig los!

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Christine, Franzi, Jenny und Tamas

Es geht los im Main Gemüse!

Liebe Leute, es ist endlich soweit!
Heute haben wir mit dem Befüllen der Behälter im Main Gemüse angefangen und ab morgen stehen euch bereits ein paar Produkte (Lebensmittel, zum Beispiel Reis und Pasta, sowie auch Non-Food Artikel, zum Beispiel ShampooBits) gramm genau zur Verfügung.

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Leider ist noch nicht alles von unserer Bestellung angekommen & auch der Ablauf im Laden muss sich noch etablieren- wir hoffen, ihr habt dafür Verständnis und trotzdem Spaß beim Einkaufen

aufgebaut

 

Bis zu unserer offiziellen Eröffnung am 28.01. (Informationen und Einladung folgen) haben wir also noch viel Zeit, Routine zu bekommen und mehr Produkte zu präsentieren.

Wir finden es sieht großartig aus und hoffen, dass es euch gefällt! Im Januar werden wir neben dem tollen Team vom Main Gemüse oft auch im Laden stehen, um euch zu begrüßen, zu helfen und eure Fragen zu beantworten. Wir freuen uns auf euch!

Und an dieser Stelle: Herzlich Willkommen Jenny im Team gramm.genau! Sie ist seit Ende 2016 bei uns und unterstützt uns unter anderem im Bereich Kommunikation/PR :).

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Bis bald!

Christine,Franzi,Jenny und Tamas