Hinter gramm.genau stehen vier Menschen aus Frankfurt, die eine Idee verbindet: einfach ressourcenschonend leben.

 

 

Christine Müller

Christine Müller

Christine ist schon ewig ein Fan vom Meer und hat vor ein paar Jahren die Liebe zum Surfen entdeckt, was sie aber leider auch näher an den ganzen Müll im Meer gebracht hat. Den Wunsch, der sinnlosen Vermüllung entgegenzuwirken, verbindet die Betriebswirtin mit langjähriger Erfahrung im (Social)-Startup-Bereich.

Herausgekommen ist gramm.genau, wo sie hauptsächlich für Geschäftsentwicklung und Partnerakquise zuständig ist.

“Jedes Mal, wenn ich meinen Geldbeutel heraushole (oder online auf “jetzt kostenpflichtig bestellen” klicke), treffe ich die Entscheidung, wer mein Geld bekommen soll und was ich davon habe. Warum sollte ich mit meinem Geld Ausbeutung von Mensch, Umwelt oder mir selbst unterstützen? Das macht doch gar keinen Sinn.”

 

 

Franziska Geese

Franziska Geese

Franzi studiert (noch) Kunstpädagogik (MA) mit dem Schwerpunkt außerschulische Bildung an der Justus-Liebig Universität in Gießen. Seit drei Jahren unterstützt sie das Reflecta Filmfestival, das unter dem Motto “Rethink Your World” steht- ein Motto das sie lebt:

“Wenn wir nicht anfangen etwas zu ändern- und zwar jeder an sich, in einem angepassten Maß- dann zerstören wir wissentlich die Zukunft kommender Generationen. Es macht mir Spaß neue Dinge auszuprobieren, die gut für mich und die Umwelt sind.”

In Zukunft möchte sie gramm.genau’s Wissen in Form von Workshops, Schulungen und anderen Formaten an jüngere Generationen (etwa Schulklassen) oder Interessierte weitergeben.

 

 

 

Tamás Erdélyi

Tamás Erdélyi

Tamás arbeitet als Umweltberater und beschäftigt sich schon lange mit Nachhaltigkeit, Unternehmensstrategie, Start-Ups und Informatik.

“Ich will die Welt verändern hin zu einer nachhaltigeren Zukunft, in der wir von erneuerbaren Ressourcen leben. Meine Vision ist, Verpackungen wieder aus dem Einkaufs-Mainstream zu verdrängen.”

Tamás ist bei gramm.genau für Kalkulationen und Geschäftsplanung zuständig. Er unterstützt das Team als Stratege und Ideengeber.

 

 

 

 

Jenny Fuhrmann

Jenny FuhrmannJenny arbeitet in der non-profit PR und setzt sich mit den Lebensbedingungen von Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern auseinander.

“Es ist wichtig, dass wir uns Gedanken über die Folgen unseres Konsums für uns und andere machen. Ob regelmäßig mit Jutebeutel zum Einkaufen zu gehen oder komplett müllfrei zu leben: Jede Umstellung ist ein Schritt und am Ende gehen alle mit in eine ressourcenschonende Zukunft.”

Jenny ist seit Herbst 2016 dabei und übernimmt für gramm.genau die Öffentlichkeitsarbeit.

 

 

 

Es war einmal… gramm.genau

 

Die erste Idee für einen Laden, in dem man lose Produkte kaufen kann, hatten Christine und Franzi vor über zwei Jahren – nur kannten sie einander damals nicht. Beide waren der festen Überzeugung, dass sehr bald jemand aus dem Frankfurter Nachhaltigkeits-Netzwerk einen Laden zum müllfreien Einkaufen eröffnen würde. Die Unverpackt-Bewegung in Deutschland entwickelte sich schnell und in immer mehr Städten eröffneten Geschäfte mit ausschließlich losen Produkten im Angebot.

Nur in Frankfurt war noch immer nichts passiert, und Christine beschloss, die Sache selbst anzupacken. Mit frischen Ideen und viel Energie war sie von einer langen Reise zurückgekehrt. Überrascht, dass in ihrer Abwesenheit niemand einen Unverpackt-Laden in Frankfurt eröffnet hatte, rief sie über einen E-Mail-Verteiler zu einem Treffen der Frankfurter Verpackungsfrei-Unterstützer auf. Viele Interessierte kamen, unter ihnen Tamas und beim zweiten Meeting auch Franzi. Die Idee hatte gezündet und weitere Treffen folgten. Vorschläge wurden ausgetauscht, Diskussionen geführt, Interessierte kamen und gingen. Im Sommer 2016 war klar: Es gibt ein Kernteam und gemeinsam schaffen wir das jetzt wirklich!

 

Seitdem investieren wir Zeit und Geld, mehr Frankfurtern das unverpackte Einkaufen zu ermöglichen. Ehrlich gesagt ist das ein enormes Projekt. Wir lernen und gehen an unsere Grenzen. Wir spornen uns immer wieder gegenseitig an und nutzen die riesige Motivation, die uns zum Glück nicht verloren geht. Unsicherheiten gibt es immer – dafür auch viele Menschen, die unsere Idee mit ihrem Wissen, ihrem Engagement oder finanziell unterstützen. Wir sagen danke und machen weiter!

Zum gramm.genau-Lieferservice

 

AndersGründerDas Social Impact Lab in Frankfurt ist aktuell unser Arbeitsort, an dem wir unsere Geschäftsidee voranbringen. Seit April 2017 werden wir im Rahmen des AndersGründer-Programms gefördert. Mit dem Projekt AndersGründer werden Menschen ermutigt und befähigt, ihre Idee zur Lösung eines sozialen Problems in ein nachhaltig wirksames Unternehmen zu überführen. Dabei erhalten sie Unterstützung von dem professionellen Team der Social Impact gGmbH, die an ihren Standorten schon mehr als einhundert Startups mit auf den Weg gebracht hat.

www.andersgruender.eu
Ein Projekt von Social Impact – gefördert von der KfW Stiftung.

 

 

Unterstützer gesucht: Ihr wollt etwas beitragen? Wir sind offen für euren Input – kontaktiert uns!